Die Arbeiten C1-C13 stammen aus der Zeit meines ersten Ateliers in Wettmar, in den Jahren meiner künstlerischen Selbstständigkeit, nachdem ich aus Italien wiederkam.

Die Bilder ab C14 sind neueren Ursprungs und in meinem jetzigen Atelier auf dem Hof Meixner entstanden.

 

In Kalabrien habe ich begonnen, mich für Glas zu interessieren und glasschneiden, schmelzen, und verschiedene  Mosaiktechniken gelernt. Parallel habe ich mich dort mit abstrakter  Malerei beschäftigt, die Stimmungen und Energien des Südens in sich trug. Ich nutzte Holzuntergründe, auf denen ich mit Gips Struktur schuf.

Oft vermischt mit Sand oder diversem Strandgut, Fossilien, Muschelteilen, vom Meer angespültes Flaschenglas und was immer ich fand, oder was mich bewegte und inspirierte.

Darauf habe ich dann vorzüglich mit Ölfarben gemalt und lange experimentiert, um eine bestimmte Leuchtkraft, gerade der ultramarinblau Palette in Verbindung mit diesem Gipsuntergrund zu schaffen. In dieser Zeit war das Meer allgegenwärtig.

Die so entstandenen Arbeiten befinden sich in Süditalien, und leider kann ich sie nicht mehr dokumentieren.

Zurück in Deutschland habe ich dann Malerei mit Glasmosaik oder Glaselementen zusammengeführt.

 Hier sind Spiegel sehr präsent.

Teilweise sind sie so klein geschnitten, dass sie nicht sofort im Bild erkennbar sind und nur auf Lichteinflüße reagieren und zum funkeln kommen, manchmal auch großflächig in konkrete, bevorzugt in runde organische Formen gebracht. Ich benutze sie unter anderem als Sinnbild für innere Reflexion und Auseinandersetzung und das Verhältnis von Innen und Außen. Die Umgebung ist so Teil des Bildes und damit in ständiger Bewegung. Das Bild an sich ist meist streng konzipiert und eher statisch. Die Bewegung kommt aus der Farbe, selten aus der Form, oder entsteht im Spiegel, der Betrachter wird Teil des Bildes.

In letzter Zeit habe ich auf meinen Reisen viel fotografiert, einige Fotografien vom Friedhof  "La Recoleta“ in Buenos Aires, aus Indien und Hongkong habe ich in entfremdeter und versteckter Form in Bildern integriert.

Auch mexikanische Motive tauchen öfter auf. Ich bin oft in Mexiko gewesen und liebe die Farbkraft und Motive der dortigen Keramik.

Dazu gehört auch das große Bild mit den fröhlichen Totenköpfen (C 20). Ich hatte das Glück am „Dia de Muertos“ (Tag der Toten) in Mexiko City gewesen zu sein und war beeindruckt von der Art mit dem Tod umzugehen. An diesem Tag werden die Toten geehrt und Züge von als fröhliche bunte Skelette verkleideten Menschen ziehen tanzend zu lauter Musik durch die Straßen. Nach dem Volksglauben kommen dann die Verstorbenen aus dem Jenseits und besuchen ihre Familien und besten Freunde.

Das hat mich in seinen Bann gezogen, und so ist dieses Bild entstanden. In anderen Arbeiten sieht man Tarot Karten als „Bild im Bild“, oder Mandala Motive mit Zentangel Ornamentik.

 

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